Outdoorbrille schützt beim Sport im Freien

Endlich Frühling! Endlich wieder raus an die frische Luft, wandern, walken, Rad fahren, golfen. Bewegungsglück! Perfekt für Fitness, Stimmung und Immunsystem. Doch damit Sie Ihre Outdooraktivitäten auch richtig genießen können und dabei sicher unterwegs sind, sollten Sie vorab unbedingt einen Blick auf Ihre Brille werfen. Denn eine normale Sehhilfe ist meist nicht fürs Training im Freien geeignet. Besser Sie gönnen sich zum Start in die neue Saison eine richtige Sportbrille.

Vor allem, wer schnell unterwegs ist, muss gut sehen können, um Gefahren auszuweichen. Da kann es höchst riskant sein, wenn die Sonne blendet oder die Brille beschlägt. Schon wenige Sekunden im Blindflug können zu einem Unfall führen. Aber auch Wanderer und sogar Spaziergänger stürzen häufig, weil sie durch den Leseteil ihrer Gleitsichtbrille bergab einen unsicheren Tritt haben und über Wurzeln stolpern oder auf Schotter wegrutschen. Da ist es besser, die Fehlsichtigkeit mit einer speziellen Outdoorbrille zu korrigieren. Sie schützt die Augen zusätzlich vor Blendung durch die Sonne, vor schädlicher UV-Strahlung und Wind und sitzt auch bei Bewegung fest auf der Nase.

Der Haken dabei: Eine für alle gibt es nicht. Am sichersten sind Outdoorbrillen, wenn sie auf die Bedürfnisse der jeweiligen Sportart abgestimmt sind. Zum Beispiel fürs Wandern: Wichtig sind dafür ein weites Gesichtsfeld, braune Gläser mit Antifog-Beschichtung und Belüftungssysteme, damit die Brille nicht beschlägt, und eine Tönung der Kategorie 2 oder 3, um die Lichtdurchlässigkeit zu reduzieren. Abnehmbare und flexible Seitenblenden gegen Sonnenlicht sind für alle, die sehr lichtempfindlich sind, eine Zusatzoption. Wer sonst eine Gleitsichtbrille trägt, sollte bei seiner Wanderbrille auf jeden Fall die Sehzonen für den Blick nach unten entsprechend anpassen lassen.

Ähnliches gilt auch für Golfer. Sie brauchen gekurvte, spezielle Gleitsichtgläser, um beim Putten und beim Ansprechen klare Sicht zu haben. Um den Kontrast des Greens zu verstärken, bieten sich rote oder orange Gläser an, die einen Blendschutz der Kategorie 3 haben. Radfahrer sollten möglichst den Neigungswinkel ihrer Brillenfassung verstellen können, um auch nach unten etwas sehen zu können. Und wer beim Biken einen Helm trägt, muss schauen, dass die Brille dazu passt und trotz Kopfschutz gut sitzt. Am besten lassen Sie sich bei Ihrem Augenoptiker ausführlich beraten. Dann können Sie sicher an den Start gehen.

Mehr Infos unter http://www.sehen.de

Murphy Witt

Bildrechte: 16to9foto/fotolia

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