Weltgesundheitstag: Diabetes mit Zimt vorbeugen

 

Cinnamon

Seit Tagen hören und lesen wir es überall: Die Zahl der Diabetiker nimmt weltweit drastisch zu. Viele von ihnen bemerken jahrelang nicht, dass ihr Stoffwechsel krank ist. Ein gefährlicher Zustand. Gut ist, dass die Ärzte Alarm schlagen. Und gut ist, dass wir alle selbst etwas dazu beitragen können, um dieser Krankheit vorzubeugen. Zumindest, wenn es sich um den oft „unerkannten“ Diabetes Typ 2 handelt.

Bei dieser Form der „Zuckerkrankheit“ produziert die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin, die Zellen können das Hormon aber nur schwer oder gar nicht mehr aufnehmen. Diese Insulinresistenz drosselt peu à peu die Produktion des Hormons, über kurz oder lang steigt der Blutzuckerspiegel an, das Risiko für Folgeerkrankungen wie Gefäßschäden und Arteriosklerose steigt. Doch so weit muss es nicht kommen. Denn dieser Form des Diabetes können wir alle selbst vorbeugen, auch wenn wir – was häufig der Fall ist – genetisch vorbelastet sind. Wir können es sogar mit etwas Disziplin schaffen, das Fortschreiten des Krankheitsprozesses in einem frühen Stadium noch zu stoppen.

Was müssen wir dafür tun? Das, was auch gegen die Entstehung anderer Zivilisationskrankheiten hilft: uns gesund mediterran ernähren, mit vielen Ballaststoffen und wenig Zucker, und Übergewicht abbauen, vor allem das gefährliche Fett am Bauch. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Dazu eventuell regelmäßig Schalttage einlegen, bei denen nur 1,5 Liter mit Eiweiß angereicherte Diät-Kurmolke getrunken werden. Vor allem aber müssen wir uns regelmäßig bewegen. Bewegung erhöht – das ist nachgewiesen – den Energiebedarf der Zellen und so die Empfindlichkeit für das Insulin. Das Hormon wird wieder besser aufgenommen, es „schließt“ die Tür der Zellen für die Glukose aus der Nahrung auf, und der Blutzuckerspiegel sinkt.

Wer genetisch vorbelastet ist oder vorbeugend noch mehr tun möchte, kann zusätzlich seine Nahrung ergänzen. 1/4 Teelöffel Ceylon-Zimt am Tag, am besten aus biologischem Anbau, erhöht die Empfindlichkeit für Insulin ebenfalls. Deutliche Effekte treten nach etwa 40 Tagen ein, also etwas Geduld. Wichtig außerdem: 10 Milligramm Zink und 200 Mikrogramm Chrom. Auch diese Spurenelemente verbessern die Verwertung von Insulin im Körper. Und schließlich ist da noch Momordica. Die aus Asien stammende Bittermelone oder Bittergurke soll – wie erste Studien zeigen – den Blutzuckerspiegel senken, die Verwertung von Glukose in den Zellen verbessern und soll sogar Zellen regenerieren, die Insulin produzieren. Erhältlich ist die „Gemüsetherapie“ mit der „Balsambirne“ in Tees, Tabletten oder als Extrakt. Also: Viel Erfolg bei allen vorbeugenden Maßnahmen. Sorgen Sie gut für sich. Schließlich haben wir unsere Gesundheit ein Stück weit auch selbst in der Hand.

Murphy Witt

Bildrechte: Fotolia/valery121283

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