Ruhepausen schenken Lebensfreude

Foto_Ruhe-e1440699262241-200x150Um gesund und fit zu bleiben, brauchen wir Bewegung. Das hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch genauso wichtig ist das Gegenteil: Ruhe. Nur wenn An-und Entspannung sich die Waage halten, fühlen wir uns wohl. Nur wer sich selbst nach Anstrengungen auch Auszeiten gönnt, stärkt seine eigenen Ressourcen. Denn Körper und Geist brauchen diese Phasen, um sich zu regenerieren und frische Kraft zu schöpfen. Gestresste Menschen sind anfälliger für Infekte, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und andere Zivilisationserkrankungen. Dagegen hilft es, immer wieder bewusst inne zu halten und eine Ruhepause zu genießen. „Alter ist keine Krankheit. Im Gegenteil“, sagt Dorothée Remmler-Bellen, Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Präventologen e.V. „Jeder kann dazu beitragen, dass die Lebensqualität lange erhalten bleibt. Schon kleine Änderungen im Alltag sorgen für mehr Vitalität, Gesundheit und Lebensfreude.“ Selbst wenn wir unseren Terminkalender nicht immer beeinflussen können, lässt sich oft eine kleine Lücke finden, um abzuschalten und sich etwas Gutes zu tun. Und ganz nebenbei verändert sich so auch unser Blick: Wir nehmen unser Leben mit allen seinen Anforderungen anders wahr. „Gesundheitsförderliche Entscheidungen fallen dann leichter“, weiß die Präventologin. Ganz im Sinne des italienischen Philosophen und Dominikanerpaters Thomas von Aquin:

„Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung.
Und sie gedeiht mit der Freude am Leben.“

Murphy Witt

Bildrechte: Monika Murphy-Witt

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